Naturkosmetik von Weleda – Erfahrungen

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 27. April 2026, zuletzt aktualisiert: 27. April 2026

Was Weleda-Naturkosmetik auszeichnet

Produkte von Weleda gehören zu den etablierten Klassikern im Bereich natürlicher Pflege. Viele Menschen greifen seit Jahren zu den bekannten Cremes, Ölen und Duschprodukten, andere entdecken die Marke erst, wenn sie herkömmliche Kosmetik mit vielen synthetischen Inhaltsstoffen hinter sich lassen möchten. Um eigene Kaufentscheidungen sicherer zu treffen, hilft ein Blick auf typische Nutzerstimmen, auf die Philosophie des Unternehmens und auf die Zusammensetzung der Produkte.

Weleda positioniert sich seit Jahrzehnten als Hersteller, der auf pflanzliche Rohstoffe aus biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau setzt. Ein großer Teil des Sortiments trägt zertifizierte Naturkosmetik-Siegel, etwa von NATRUE. Dadurch gelten klare Vorgaben zu erlaubten Inhaltsstoffen, zu Verarbeitungsprozessen und zu Transparenz bei der Deklaration.

Neben der Hautverträglichkeit spielt für viele Anwender die Herkunft der Rohstoffe eine wichtige Rolle. Weleda arbeitet mit eigenen Gärten und langfristigen Anbaupartnerschaften, die auf faire Bedingungen achten sollen. In Erfahrungsberichten taucht dieser Aspekt vor allem dann auf, wenn Menschen bewusst Marken bevorzugen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen.

Häufig genutzte Produktlinien und erste Eindrücke

In Erfahrungsberichten wird immer wieder deutlich, dass einzelne Linien von Weleda sehr unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Dabei bilden sich ein paar Favoriten heraus, die besonders häufig genannt werden, wenn Menschen von ihren ersten Berührungspunkten mit der Marke erzählen.

  • Pflegeöle für Gesicht und Körper
  • Gesichtscremes für empfindliche und trockene Haut
  • Duschgels und Körperlotionen mit intensiven Duftkompositionen
  • Produkte für Babys und Kinder, etwa Calendula- oder Weiße-Malve-Pflege
  • Deodorants mit ätherischen Ölen

Wer neu einsteigt, greift meist zu bekannten Klassikern wie dem Hautöl mit Wildrose oder dem reichhaltigen Balsam für trockene Stellen. Viele Anwender berichten, dass sie diese Produkte zunächst wegen des natürlichen Images kaufen und später wegen der Pflegewirkung wieder nachkaufen, sofern sich die Haut gut anfühlt und der Duft gefällt.

Erfahrungen je nach Hauttyp

Ob ein Produkt als angenehm empfunden wird, hängt stark vom Hauttyp ab. Gerade in Bewertungen und Erfahrungsberichten wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen auf ein und dieselbe Formulierung reagieren.

Trockene und sensible Haut

Menschen mit sehr trockener oder empfindlicher Haut melden häufig positive Eindrücke, wenn sie zu reichhaltigen Cremes und Ölen von Weleda greifen. Viele betonen, dass Spannungsgefühle zurückgehen und raue Stellen weicher werden. Besonders beliebt sind Pflegeprodukte mit Mandel, Calendula oder Nachtkerze, weil sie als sanft und gut verträglich wahrgenommen werden.

Anleitung
1Ein einzelnes Basisprodukt auswählen, etwa eine Körperlotion oder ein Duschgel, und dieses für einige Wochen regelmäßig nutzen.
2Die Hautreaktion und das eigene Empfinden zu Duft, Textur und Pflegewirkung beobachten, ohne parallel viele andere neue Produkte zu testen.
3Bei guter Verträglichkeit ein zweites Produkt ergänzen, beispielsweise eine Gesichtscreme oder ein Körperöl aus derselben oder einer passenden Linie.
4Gezielt nach Serien suchen, die zum eigenen Hauttyp passen, und auf Hinweise zu Duftintensität, Fettgehalt und Eignung bei sensibler Haut achten.
5Rückmeldungen aus dem eigenen Umfeld und aus seriösen Erfahrungsquellen heranziehen, ohne sich ausschließlich von einzelnen extrem positiven oder sehr negativen Meinungen….

Gelegentlich gibt es Rückmeldungen, dass sehr ätherisch duftende Produkte bei sensibler Gesichtshaut nicht immer ideal sind. Einige Nutzer weichen deshalb für das Gesicht auf nahezu unparfümierte Linien aus, verwenden die stärker bedufteten Produkte aber weiterhin gerne für den Körper.

Mischhaut und zu Unreinheiten neigende Haut

Bei Mischhaut fällt das Feedback differenzierter aus. Leichtere Lotionen oder Fluids werden oft als angenehm beschrieben, während sehr reichhaltige Cremes bei manchen Anwendern ein zu schweres Hautgefühl hinterlassen. Menschen mit Neigung zu Unreinheiten berichten teils von glänzenden Partien oder verstopften Poren, wenn sie zu fettreiche Produkte verwenden.

Viele Nutzer entwickeln mit der Zeit eine eigene Kombination aus leichter Tagespflege und etwas reichhaltigerer Nachtpflege. Wer unter wiederkehrenden Unreinheiten leidet, achtet in Erfahrungsberichten besonders stark auf die Deklaration der Öle und bevorzugt schnell einziehende Texturen.

Reife Haut

Bei reifer Haut stehen häufig Elastizität, Feuchtigkeit und ein geschmeidiges Hautgefühl im Vordergrund. Anwenderinnen und Anwender schildern, dass ölige und cremige Texturen gerade in der kalten Jahreszeit sehr geschätzt werden. Besonders Serien mit Granatapfel oder Nachtkerze erhalten in dieser Gruppe viel Zuspruch, weil sie als pflegend und schützend beschrieben werden.

Gleichzeitig gibt es Stimmen, denen ein spürbarer Anti-Aging-Effekt zu wenig ausgeprägt erscheint, wenn sie zuvor intensiv wirksame, synthetisch formulierte Produkte genutzt haben. Hier zeigt sich, dass Erwartungen an sichtbare Faltenreduktion und der Anspruch an naturbasierte Formulierungen manchmal auseinandergehen.

Duftwahrnehmung und Texturen

Ein prägendes Merkmal vieler Produkte sind die typischen Düfte, die vor allem durch ätherische Öle entstehen. Diese Komponente wird in Erfahrungsberichten besonders häufig erwähnt, sowohl auf positive als auch auf kritische Weise.

Fans der Marke beschreiben die Düfte als intensiv, natürlich und charakterstark. Serien mit Citrus, Sanddorn, Granatapfel oder Wildrose sind für sie ein fester Bestandteil des täglichen Pflegerituals und sorgen nach ihrer Wahrnehmung für ein wohltuendes Gefühl von Wellness im Alltag.

Andere Menschen empfinden genau diese Duftstärke als zu dominant. Insbesondere in geschlossenen Räumen oder bei täglicher Anwendung können sie die Geruchsintensität als überladen wahrnehmen. In solchen Fällen weichen viele auf dezentere Linien aus oder nutzen die stark bedufteten Varianten lediglich gelegentlich.

Bei den Texturen reicht die Bandbreite von leichten Fluids über Milch-Texturen bis hin zu sehr reichhaltigen Cremes und festen Balsamen. Trockene und normale Hauttypen schätzen cremige Formulierungen, während Menschen mit fettiger oder Mischhaut eher nach schnell einziehenden Produkten greifen. Nutzerinnen und Nutzer berichten häufig, dass sie im Laufe der Zeit lernen, welche Kombination aus Textur und Duft am besten zur eigenen Lebenssituation und Jahreszeit passt.

Inhaltsstoffe und Transparenz

Ein zentrales Argument für den Griff zu Naturkosmetik von Weleda sind die verwendeten Rohstoffe. Viele Anwender achten besonders auf deklarierte Pflanzenöle, Pflanzenextrakte und auf die Art der Konservierung. In Erfahrungsberichten wird geschätzt, dass die INCI-Listen relativ klar strukturiert sind und pflanzliche Bestandteile erkennbar bleiben.

Positive Rückmeldungen gibt es vor allem zu:

  • der Verwendung hochwertiger Pflanzenöle wie Mandel-, Jojoba- oder Sesamöl
  • Pflanzenauszügen aus Ringelblume, Arnika, Kamille oder Hagebutte
  • dem Verzicht auf reine Silikonöle und viele synthetische Duftstoffe
  • zertifizierten Naturkosmetikstandards bei großen Teilen des Sortiments

Kritische Stimmen stammen meist von Menschen, die auf bestimmte Pflanzenbestandteile oder Duftstoffe empfindlich reagieren. Gerade ätherische Öle können bei sensibler Haut eine Reaktion auslösen. Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass Betroffene sich deshalb intensiv mit den Deklarationen beschäftigen und gegebenenfalls Serien mit weniger Duftstoffen bevorzugen.

Nachhaltigkeit und ethische Aspekte aus Sicht der Nutzer

Das Thema Umweltfreundlichkeit spielt bei dieser Marke eine zentrale Rolle. Viele Anwender verbinden mit den Produkten ein Gefühl von Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur und Mitmenschen. In ihren Schilderungen beziehen sie sich auf Aspekte wie biologische Rohstoffe, faire Partnerschaften mit Anbauprojekten und Engagement für Biodiversität.

Gelobt werden häufig die wiederverwertbaren Verpackungsmaterialien, der Verzicht auf übermäßig viel Plastik in bestimmten Produktlinien und die Bemühungen, Recyclinganteile zu erhöhen. Menschen, denen ein ökologischer Lebensstil wichtig ist, erwähnen diesen Punkt oft als entscheidenden Grund, bei der Marke zu bleiben.

Allerdings gibt es auch Stimmen, die sich eine noch stärkere Reduzierung von Kunststoff wünschen oder Glasverpackungen in weiteren Produktbereichen bevorzugen würden. Zudem wird diskutiert, inwieweit längere Transportwege einzelner Rohstoffe mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsanspruch vereinbar sind. Insgesamt überwiegt in Erfahrungsberichten aber die Einschätzung, dass die Marke im Vergleich zu vielen konventionellen Anbietern deutlich engagierter agiert.

Preisniveau und Preis-Leistungs-Eindruck

Das Sortiment bewegt sich eher im mittleren bis leicht höheren Preissegment der Drogerie- und Apothekenregale. Anwenderinnen und Anwender bewerten dieses Preisniveau im Lichte der gebotenen Eigenschaften sehr unterschiedlich, was in vielen Rückmeldungen sichtbar wird.

Menschen, die sehr auf natürliche Inhaltsstoffe und nachhaltige Herstellung achten, halten den Preis meist für angemessen. Sie vergleichen die Kosten nicht nur mit günstigen Drogeriemarken, sondern auch mit spezialisierter Biokosmetik und sehen Weleda in einem ausgewogenen Verhältnis von Aufwand, Qualität und täglichem Nutzen.

Andere Nutzer würden sich niedrigere Preise wünschen oder greifen wegen des Kostenpunkts eher zu ausgewählten Lieblingsprodukten, statt das gesamte Pflegesortiment zu ersetzen. In ihren Schilderungen taucht häufig die Strategie auf, besonders ergiebige Produkte zu wählen, etwa Öle oder sehr reichhaltige Cremes, die nur in kleinen Mengen verwendet werden müssen.

Schrittweiser Umstieg auf Weleda-Naturkosmetik

Wer von konventioneller Kosmetik auf Weleda-Produkte wechseln möchte, profitiert von einem gut geplanten Vorgehen. Viele langfristig zufriedene Anwender beschreiben einen langsamen Umstieg, bei dem sie nicht das gesamte Badezimmer austauschen, sondern gezielt einzelne Produkte ersetzen.

Eine sinnvolle Abfolge kann so aussehen:

  1. Ein einzelnes Basisprodukt auswählen, etwa eine Körperlotion oder ein Duschgel, und dieses für einige Wochen regelmäßig nutzen.
  2. Die Hautreaktion und das eigene Empfinden zu Duft, Textur und Pflegewirkung beobachten, ohne parallel viele andere neue Produkte zu testen.
  3. Bei guter Verträglichkeit ein zweites Produkt ergänzen, beispielsweise eine Gesichtscreme oder ein Körperöl aus derselben oder einer passenden Linie.
  4. Gezielt nach Serien suchen, die zum eigenen Hauttyp passen, und auf Hinweise zu Duftintensität, Fettgehalt und Eignung bei sensibler Haut achten.
  5. Rückmeldungen aus dem eigenen Umfeld und aus seriösen Erfahrungsquellen heranziehen, ohne sich ausschließlich von einzelnen extrem positiven oder sehr negativen Meinungen leiten zu lassen.

Auf diese Weise entsteht ein Pflegesortiment, das zur individuellen Hautsituation passt und nicht nur aufgrund des Markenimages gewählt wird. Nutzerberichte zeigen, dass vor allem die Kombination aus persönlichem Testen, informierten Entscheidungen und Geduld über mehrere Wochen hinweg zu einer stimmigen Routine führt.

Typische positive Rückmeldungen

In vielen Erfahrungsberichten lassen sich wiederkehrende Motive erkennen, die Anwenderinnen und Anwender mit der Marke verbinden. Diese Rückmeldungen helfen bei der Einschätzung, welche Vorteile häufig genannt werden.

  • Viele Menschen loben die als natürlich empfundenen Düfte und beschreiben ihre Pflegeroutine als kleines tägliches Ritual.
  • Die Haut von Nutzerinnen und Nutzern mit Trockenheit neigt nach deren Angaben weniger zu Spannungsgefühlen, wenn sie reichhaltige Produkte verwenden.
  • Eltern berichten oft von guten Erfahrungen mit Babypflege, insbesondere bei empfindlicher Kinderhaut, wenn sie auf überparfümierte Produkte verzichten möchten.
  • Das Vertrauen in zertifizierte Naturkosmetikstandards stärkt bei zahlreichen Anwendern das Gefühl, eine bewusste Wahl zu treffen.
  • Viele langjährige Kunden schätzen die Markenbeständigkeit und greifen immer wieder zu bekannten Klassikern, weil sie diese im Alltag als zuverlässig erleben.

Kritische Stimmen und mögliche Stolpersteine

Neben den positiven Rückmeldungen gibt es auch eine Reihe kritischer Anmerkungen, die bei einer ausgewogenen Betrachtung nicht fehlen sollten. Sie stammen meist von Menschen mit besonderen Anforderungen an Verträglichkeit oder mit spezifischen Erwartungen an Wirkung und Preis.

  • Einige Anwender reagieren empfindlich auf ätherische Öle oder bestimmte Pflanzenextrakte und berichten von Rötungen oder Juckreiz.
  • Manche Nutzer empfinden den Duft einzelner Serien als zu intensiv für den täglichen Gebrauch, vor allem im Gesicht.
  • Personen mit stark fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut wünschen sich bisweilen leichter formulierte Produkte mit geringerem Fettanteil.
  • Preislich liegt die Marke über den günstigsten Drogerielinien, was bei knapperem Budget den regelmäßigen Nachkauf erschwert.
  • Ein Teil der Verbraucher erwartet stärkere sichtbare Anti-Aging-Effekte und sieht reine Naturkosmetik hier an Grenzen stoßen.

Wer solche Punkte berücksichtigt, kann die eigenen Erwartungen realistischer formulieren und Produkte auswählen, die bestmöglich zum persönlichen Bedarf passen. Viele kritische Nutzerberichte enden nicht mit einer vollständigen Abkehr von der Marke, sondern mit einer gezielteren Auswahl an Serien und Texturen.

Erfahrungen unterschiedlicher Nutzergruppen

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf verschiedene Lebensphasen und Bedürfnisse. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede darin, welche Produkte bevorzugt werden und welche Aspekte im Vordergrund stehen.

Junge Erwachsene

Jüngere Menschen greifen häufig zu Duschgels, Körperlotionen und Deodorants. Sie betonen gerne das angenehme Hautgefühl und das Vertrauen in natürliche Inhaltsstoffe, achten aber gleichzeitig stark auf den Preis. In dieser Gruppe sind Aktionsangebote und Probiergrößen besonders attraktiv, weil sie ein unkompliziertes Kennenlernen ermöglichen.

Familien und Eltern

Eltern, die Babypflege und Kinderkosmetik suchen, legen auf Sanftheit, Verträglichkeit und eine überschaubare Zahl an Inhaltsstoffen Wert. Sie berichten von guten Erfahrungen mit sanften Reinigungslotionen und Pflegecremes, heben aber auch hervor, dass jede Kinderhaut anders reagiert. Häufig wird empfohlen, neue Produkte zunächst nur auf kleinen Hautarealen zu verwenden, bevor sie in die tägliche Routine für das ganze Kind übernommen werden.

Menschen mit sehr sensibler Haut

Personen, die zu allergischen Reaktionen oder zu stark reizbarer Haut neigen, äußern sich mit gemischten Erfahrungen. Einige finden in den milderen Serien Produkte, die ihnen langfristig gut bekommen. Andere vertragen die ätherischen Öle nicht und müssen auf sehr reduzierte, nahezu unparfümierte Pflege ausweichen. Aus diesen Berichten lässt sich ableiten, dass gerade empfindliche Hauttypen Schritt für Schritt testen sollten und auf ausführliche Deklarationen angewiesen sind.

Tipps für die eigene Produktauswahl

Aus der Vielzahl an Erfahrungsberichten lassen sich einige Empfehlungen ableiten, die bei der Entscheidung für oder gegen bestimmte Produkte helfen können. Sie ersetzen zwar keine individuelle Beratung, dienen aber als Orientierung für einen informierten Einkauf.

  • Den eigenen Hauttyp realistisch einschätzen und bei Bedarf professionelle Unterstützung einholen, bevor sehr reichhaltige oder sehr leichte Produkte gewählt werden.
  • Die Duftintensität im Blick behalten, insbesondere wenn die Produkte täglich im Gesicht oder in sensiblen Zonen eingesetzt werden sollen.
  • Vor dem Kauf einen Blick auf die INCI-Liste werfen und bekannte Unverträglichkeiten, etwa gegenüber bestimmten Pflanzen oder Duftstoffen, gezielt ausschließen.
  • Zunächst kleine Mengen oder Probiergrößen verwenden, um die Hautreaktion zu beobachten, bevor große Flaschen oder Tiegel angeschafft werden.
  • Bewertungen und Erfahrungsberichte nutzen, um Tendenzen zu erkennen, aber die Entscheidung auf das eigene Empfinden und die eigene Hautreaktion stützen.

Wer diese Punkte beachtet, steigert die Chance, mit der Zeit eine Pflegeroutine zu finden, die sowohl inhaltlich zur eigenen Haltung passt als auch im Alltag gut funktioniert.

Häufige Fragen zu Weleda-Naturkosmetik

Ist Weleda für Einsteiger in die Naturkosmetik geeignet?

Viele Menschen berichten, dass ihnen der Einstieg in natürlichere Pflege mit Weleda leichtfällt, weil die Produkte übersichtlich nach Bedürfnissen sortiert sind. Die klare Kennzeichnung und die meist schlichten Pflegeroutinen helfen dabei, ohne großen Aufwand Schritt für Schritt umzustellen.

Wie schnell zeigen sich Veränderungen im Hautbild mit Weleda-Produkten?

Einige Anwender bemerken bereits nach wenigen Tagen ein weicheres Hautgefühl, während sichtbare Veränderungen bei Trockenheit oder Rötungen meist mehrere Wochen dauern. Es lohnt sich, einer Pflegeserie mindestens vier bis sechs Wochen Zeit zu geben, bevor man das Ergebnis beurteilt.

Eignen sich Weleda-Produkte auch für sehr empfindliche Haut?

Viele Menschen mit empfindlicher Haut kommen mit den unparfümierten Linien und den mild formulierten Basisprodukten gut zurecht. Trotzdem sind individuelle Reaktionen möglich, weshalb ein Test an einer kleinen Hautstelle und eine langsame Steigerung der Anwendung sinnvoll sind.

Kann man Weleda mit anderen Marken kombinieren?

Eine gemischte Pflegeroutine aus Weleda und anderen Marken ist für viele Anwender problemlos, solange die Produkte sich in ihrer Wirkung ergänzen. Wichtig ist, die Haut nicht mit zu vielen aktiven Wirkstoffen gleichzeitig zu überfordern und Veränderungen schrittweise einzuführen.

Wie schneiden Weleda-Erfahrungen im Vergleich zu konventioneller Kosmetik ab?

In vielen Erfahrungsberichten wird hervorgehoben, dass sich die Haut langfristig ausgeglichener und weniger gereizt anfühlt, auch wenn der Sofort-Effekt manchmal dezenter ist als bei stark synthetisch formulierten Produkten. Auf Duft, Hautgefühl und Verträglichkeit legen Nutzerinnen und Nutzer dabei oft mehr Wert als auf kurzfristige Effekte.

Sind die Düfte von Weleda eher dezent oder intensiv?

Je nach Produktlinie reichen die Rückmeldungen von sehr zarten, kaum wahrnehmbaren Düften bis hin zu deutlich präsenten, ätherischen Noten. Wer empfindlich auf Duft reagiert, greift meist zu neutralen Serien oder nutzt stärker duftende Produkte vor allem punktuell, etwa am Abend.

Lohnen sich Weleda-Produkte trotz des höheren Preises?

Viele Anwender empfinden das Preis-Leistungs-Verhältnis als stimmig, weil sie neben der Pflegewirkung auch die natürlichen Rohstoffe und die Markenphilosophie in ihre Bewertung einbeziehen. Besonders bei Produkten, die täglich verwendet werden, machen sich Qualität und Ergiebigkeit für viele langfristig bezahlt.

Wie zuverlässig sind die Naturzertifizierungen von Weleda?

Weleda lässt einen Großteil des Sortiments von anerkannten Siegeln zertifizieren, was in Erfahrungsberichten häufig als Vertrauensfaktor genannt wird. Diese Siegel setzen definierte Standards für Inhaltsstoffe und Herstellungsprozesse, die über rein werbliche Aussagen hinausgehen.

Eignen sich Weleda-Produkte für Kinder und die ganze Familie?

In Familien werden insbesondere die Baby- und Kinderlinien positiv hervorgehoben, weil sie als mild und pflegend wahrgenommen werden. Viele Haushalte nutzen zudem ausgewählte Körperöle oder Duschcremes gemeinsam, um die Pflegeroutine zu vereinfachen.

Was tun, wenn ein Weleda-Produkt nicht den gewünschten Effekt hat?

In solchen Fällen hilft es, zuerst die Menge, die Häufigkeit und die Kombination mit anderen Produkten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Falls die Haut dauerhaft unausgeglichen wirkt, lohnt sich der Wechsel innerhalb der Marke auf eine besser passende Serie oder die Rücksprache mit einer dermatologischen Fachperson.

Wie nachhaltig ist Weleda aus Sicht der Anwenderinnen und Anwender?

Viele berichten, dass sie die Marke auch aufgrund des Engagements für biologische Anbauprojekte, faire Partnerschaften und ressourcenschonende Produktion wählen. Die Kombination aus Inhaltsstoffqualität, Unternehmenswerten und Transparenz fließt bei vielen in das persönliche Nachhaltigkeitsurteil ein.

Kann man mit Weleda eine komplette Pflegeroutine aufbauen?

Der Großteil der Rückmeldungen zeigt, dass sich mit Reinigungsprodukten, Tonika, Cremes, Ölen und Körperpflege eine vollständig abgestimmte Routine umsetzen lässt. Wer möchte, kann gezielt ergänzen, etwa mit Spezialpflege aus anderen Marken, bleibt aber im Kern bei einer einheitlichen Linie.

Fazit

Erfahrungsberichte zu Pflegeprodukten dieser Marke zeichnen ein insgesamt positives Bild, das vor allem von natürlicher Ausrichtung, soliden Formulierungen und gutem Hautgefühl geprägt ist. Einzelne Produkte passen nicht zu jedem Hauttyp, doch das Sortiment bietet ausreichend Spielraum, um passende Alternativen zu finden. Wer Wert auf naturbasierte Inhaltsstoffe, nachvollziehbare Herkunft und eine ruhige, unkomplizierte Routine legt, findet hier für viele Pflegebedürfnisse eine stimmige Option.

Checkliste
  • Pflegeöle für Gesicht und Körper
  • Gesichtscremes für empfindliche und trockene Haut
  • Duschgels und Körperlotionen mit intensiven Duftkompositionen
  • Produkte für Babys und Kinder, etwa Calendula- oder Weiße-Malve-Pflege
  • Deodorants mit ätherischen Ölen

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