Komoot App Erfahrungen: Navigation, Routenplanung, Karten und Kosten

Lesedauer: 15 Min – Beitrag erstellt: 9. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 9. Juni 2026

Komoot ist für viele die App, wenn Touren draußen entspannt geplant und unterwegs sauber navigiert werden sollen. Besonders stark ist die Kombination aus Routenplanung, Kartenmaterial und einer Bedienung, die auch bei spontanen Ausflügen schnell verständlich bleibt.

Wer sich mit Komoot beschäftigt, landet aber fast immer bei denselben Fragen: Wie zuverlässig ist die Navigation, wie gut funktioniert die Tourenplanung, welche Karten braucht man wirklich und was kostet das am Ende? Die ehrliche Antwort lautet: Für Tagesausflüge, Wanderungen, Radtouren und viele Outdoor-Strecken ist Komoot sehr brauchbar, solange man die Karten, Sprachführung und Offline-Nutzung passend einrichtet.

Wie Komoot im Alltag wirkt

Komoot ist keine reine Navigations-App wie ein klassisches Autonavi. Die Stärke liegt in der Planung von Outdoor-Routen mit Höhenprofil, Untergrundhinweisen, Wegtypen und einem großen Vorrat an Nutzerwissen zu Wegen und Zielen. Genau dadurch wird die App für Spaziergänge, Wanderungen, Rennrad, Gravel und Touren mit dem E-Bike interessant.

Im Alltag fällt vor allem auf, dass Komoot schnell zwischen Inspiration und echter Navigation wechselt. Du kannst eine Tour suchen, anpassen, speichern und danach direkt abfahren oder ablaufen. Das ist angenehm, weil man nicht erst durch mehrere Programme springen muss, um von der Idee zur Strecke zu kommen.

Die Kehrseite: Wer eine perfekte Abdeckung wie bei einem professionellen Flotten-Navi erwartet, merkt rasch, dass Komoot eher auf Freizeit und Outdoor ausgelegt ist. Die App will Touren sinnvoll machen, nicht jedes Detail im Straßenverkehr abbilden. Genau das ist für viele Nutzer aber gerade der Vorteil.

Navigation im echten Einsatz

Die Navigation ist einer der Gründe, warum Komoot so häufig genutzt wird. Unterwegs zeigt die App die Route klar an, gibt Abbiegehinweise aus und hilft dir, auch auf unbekannten Wegen die Orientierung zu behalten. Bei Wandertouren oder Radausfahrten reicht das in vielen Fällen völlig aus.

Wichtig ist dabei die Erwartungshaltung. Komoot navigiert häufig über Wege, Pfade und Nebenstrecken, die für Outdoor-Aktivitäten sinnvoll sind. Das kann auf dem Rad sehr angenehm sein, auf verkehrsreichen Straßen aber auch dazu führen, dass der vorgeschlagene Weg etwas anders ausfällt, als man aus dem Alltag kennt.

Typisch ist außerdem, dass die Navigation auf die gewählte Aktivität reagiert. Eine Strecke für das Rennrad wird anders geplant als eine Wanderung oder eine MTB-Tour. Wer hier die falsche Sportart auswählt, wundert sich schnell über Umwege, unpassende Wege oder merkwürdige Vorschläge. Die App ist also gut, aber sie braucht das richtige Profil.

Ein sinnvoller Ablauf sieht oft so aus: Aktivität auswählen, Strecke prüfen, Höhenmeter und Wegtyp anschauen, Offline-Karte laden und erst dann losfahren. Wer diesen kleinen Umweg vor dem Start macht, spart unterwegs viel Gefummel am Display.

Routenplanung ohne Rätselraten

Die Routenplanung gehört zu den größten Stärken von Komoot. Du kannst Ziele setzen, Zwischenstopps einbauen und die Route an die gewünschte Sportart anpassen. Besonders hilfreich ist, dass die App Wege und Strecken oft sehr nachvollziehbar kombiniert und nicht einfach nur „von A nach B“ denkt.

Gerade bei Touren mit mehreren Etappen spielt Komoot seine Vorteile aus. Wer etwa eine Fahrradrunde mit Pausenpunkt, Aussichtspunkt und Rückweg plant, sieht schnell, ob die Strecke machbar ist. Auch das Höhenprofil hilft dabei, weil es früh zeigt, ob aus einem harmlosen Ausflug plötzlich eine kleine Bergprüfung wird.

Viele Nutzer schätzen, dass sich geplante Touren leicht nachträglich verändern lassen. Ein Abschnitt ist zu lang, ein Weg wirkt ungeeignet, oder du willst einen Ort einbauen, an dem du sowieso vorbeikommst. Dann ist die Anpassung meist überschaubar, solange man ein wenig mit den Bedienlogiken vertraut ist.

Typische Fehler bei der Planung entstehen vor allem durch zu wenig Kontrolle vor dem Start. Wer nur auf die erste angezeigte Route vertraut, übersieht schnell Sperrungen, private Wege, Untergründe oder zusätzliche Höhenmeter. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf Kartenbild, Wegtyp und Distanz immer.

Karten, die unterwegs wirklich helfen

Die Karten in Komoot wirken aufgeräumt und sind für Outdoor-Nutzung gut lesbar. Das ist ein wichtiger Punkt, weil eine überladene Karte unterwegs eher stört als hilft. Komoot zeigt Wege, Gelände und Toureninfos so an, dass man auch auf dem Smartphone im Freien noch zurechtkommt.

Anleitung
1Die gewünschte Tour oder Strecke in den gespeicherten Inhalten ablegen.
2Regelmäßig genutzte Ziele mit aussagekräftigen Namen versehen.
3Bei Bedarf Zwischenstopps eintragen, damit die Abfolge klar bleibt.
4Vor dem Start prüfen, ob die aktuelle Verkehrs- oder Wegesituation noch passt.

Besonders praktisch sind die Offline-Karten. Wer unterwegs ohne stabile Verbindung ist, merkt schnell, wie wertvoll gespeicherte Karten sein können. In Bergen, im Wald oder auf längeren Radtouren ist das oft der Unterschied zwischen entspannter Orientierung und ständigem Nachladen.

Die Kartenqualität hängt aber auch davon ab, wie sauber der Bereich vorbereitet wurde. Wer nur eine Teilregion geladen hat, stellt erst später fest, dass der Abschnitt außerhalb der Offline-Karte liegt. Dann fehlt im ungünstigsten Moment genau der Teil, den man gerade braucht. Deshalb sollte man Kartenbereiche nicht zu knapp wählen.

Ein weiterer Punkt ist die Darstellung verschiedener Wegarten. Komoot kann Wanderwege, Schotter, Nebenstraßen und Radstrecken gut unterscheiden, sofern die Datenlage passt. In manchen Regionen ist das sehr hilfreich, in anderen Regionen muss man trotzdem mit Abweichungen rechnen, weil Kartenmaterial und reale Situation nicht immer völlig deckungsgleich sind.

Kosten und Modelle verständlich eingeordnet

Bei den Kosten wird Komoot oft missverstanden. Die App kann kostenlos genutzt werden, aber nicht alle Funktionen sind ohne Einschränkungen verfügbar. Wer nur gelegentlich Touren plant, kommt je nach Bedarf oft schon mit einer begrenzten Nutzung aus. Wer jedoch mehrere Regionen, Offline-Karten und erweitertes Kartenmaterial möchte, landet schneller bei den kostenpflichtigen Modellen.

Die Preislogik ist dabei relativ einfach: Es gibt meist einen kostenlosen Einstieg und zusätzliche Funktionen oder Kartenpakete, die kostenpflichtig sind. Für viele Freizeitnutzer ist das fair, solange sie vorher prüfen, was sie wirklich brauchen. Wer nur eine Urlaubsregion plant, braucht selten gleich das volle Paket.

Wichtig ist auch die Frage nach dem Nutzungsstil. Wer regelmäßig wandert oder Rad fährt und oft offline unterwegs ist, profitiert eher von einem bezahlten Modell. Wer nur ab und zu eine Tour für das Wochenende vorbereitet, sollte eher prüfen, ob die Gratisfunktionen schon reichen. Genau an dieser Stelle spart man am meisten Geld, nämlich durch eine passende Auswahl und nicht durch spätere Rückabwicklung.

Ein häufiger Denkfehler ist, die Kosten nur am Monatsbetrag festzumachen. Sinnvoller ist die Frage: Wie oft nutze ich die Offline-Funktion, wie viele Regionen brauche ich und wie wichtig ist mir die Tourenplanung mit Zusatzkomfort? Erst daraus ergibt sich, ob ein Abo oder ein Kartenkauf sinnvoll ist.

So richtet man Komoot sauber ein

Die Einrichtung ist schnell erledigt, wenn man strukturiert vorgeht. Zuerst das Profil und die bevorzugte Aktivität prüfen, dann die passende Region auswählen und anschließend Offline-Karten laden. Danach lohnt sich ein Testlauf mit einer kurzen Route, bevor man sich auf eine längere Tour verlässt.

  • Aktivität festlegen, damit die Routenvorschläge zum Einsatz passen.
  • Gewünschte Region oder Karte herunterladen, wenn unterwegs kein Netz sicher ist.
  • Sprachansagen und Benachrichtigungen prüfen, damit Hinweise nicht zu spät kommen.
  • Die geplante Strecke einmal vorab ansehen, besonders bei Abzweigungen und Höhenmetern.
  • Energiesparen und Standortzugriff kontrollieren, weil GPS sonst unnötig schwächeln kann.

Diese Reihenfolge ist wichtig, weil viele Probleme gar nicht in der App selbst liegen, sondern in einer unvollständigen Vorbereitung. Wer ohne geladene Karten, falsches Aktivitätsprofil oder zu strenge Stromsparfunktionen startet, bekommt unterwegs schnell den Eindruck, die App arbeite unzuverlässig. In Wahrheit fehlt oft nur die passende Grundeinstellung.

Typische Schwächen und wie man sie einordnet

Auch gute Apps haben Grenzen, und Komoot bildet da keine Ausnahme. In dicht bebauten Städten kann die Outdoor-Logik gelegentlich zu Routen führen, die aus Sicht eines Alltagsnavigationssystems etwas ungewohnt wirken. Im Gelände kann es wiederum vorkommen, dass Wege gesperrt, unpassierbar oder in der Realität anders nutzbar sind als in der Karte.

Ein weiterer Punkt ist die Akkulaufzeit. Wer Navigation, Displayhelligkeit und mobile Daten parallel nutzt, zieht das Smartphone schnell leer. Das ist kein spezielles Komoot-Problem, sondern eine typische Nebenwirkung jeder dauerhaften GPS-Nutzung. Offline-Karten, reduzierte Helligkeit und ein Ladekabel oder eine Powerbank helfen hier am ehesten.

Auch die Sprachführung ist ein Thema. Manche möchten viele Hinweise, andere möglichst wenig. Komoot bietet dafür brauchbare Einstellungen, aber man sollte nicht erwarten, dass jede Ansage perfekt im gleichen Moment kommt. In lauten Umgebungen oder bei schnellen Richtungswechseln bleibt der Blick auf die Karte oft der verlässlichere Anker.

Wer die App also fair beurteilen will, sollte sie nach dem Einsatzzweck messen. Für Freizeit, Outdoor und Tourenplanung ist sie stark. Für spontane Alltagsnavigation im dichten Verkehr oder für hochkomplexe Sonderfälle gibt es passendere Werkzeuge.

Unterwegs mit unterschiedlichem Equipment

Komoot wird auf dem Smartphone genutzt, oft aber auch in Kombination mit Fahrradhalterung, Smartwatch oder externer Navigation am Lenker. Das verändert den Alltag deutlich. Auf dem großen Handybildschirm ist die Kartenkontrolle angenehm, am Lenker zählen dagegen klare Abbiegehinweise und eine stabile Darstellung.

Wer mit einer Smartwatch unterwegs ist, sollte die Erwartungen anpassen. Kleine Displays zeigen eher Richtungswechsel und grundlegende Informationen. Für den schnellen Blick reicht das oft, für die feinere Kontrolle ist das Telefon weiterhin sinnvoll. Gerade bei längeren Touren ist diese Kombination praktisch, weil das Handy in der Tasche bleiben kann und nur bei Bedarf hervorgeholt wird.

Für Radfahrer ist außerdem wichtig, wie gut Halterung, Helligkeit und Wetterfestigkeit zusammenspielen. Bei Sonne kann ein Display trotz guter App schwer lesbar sein. Dann hilft eher eine bessere Halterung oder eine angepasste Bildschirmhelligkeit als jede Änderung in der Software.

Alltagssituationen, die viel verraten

Am besten versteht man die App über typische Alltagssituationen. Dort zeigt sich schnell, ob sie zum eigenen Nutzungsverhalten passt oder nur auf dem Papier gut wirkt.

Ein Spaziergänger plant am Abend eine Runde im Wald, lädt die Karte auf dem heimischen WLAN und startet am nächsten Morgen ohne Netz. Hier spielt Komoot seine Stärken aus, weil die Offline-Navigation die Tour entspannt hält und keine mobile Datenverbindung nötig ist.

Eine Radfahrerin baut eine Strecke mit Rückweg und Aussichtspunkt. Sie merkt unterwegs, dass ein Abschnitt steiler ist als erwartet. Das liegt meist nicht an einem Fehler, sondern an der guten, aber manchmal eben auch anspruchsvollen Routenlogik. Genau deshalb lohnt sich der Blick aufs Höhenprofil schon vor dem Start.

Ein Pendler will die App nur einmalig für einen Wochenend-Ausflug nutzen. In so einem Fall reicht oft die kostenlose Nutzung oder ein sehr gezielt gewähltes Kartenpaket. Ein teures Rundum-Modell wäre hier meist überdimensioniert.

Worauf es bei der Bewertung wirklich ankommt

Die Qualität von Komoot hängt stark davon ab, was du suchst. Wer eine verständliche Outdoor-Navigation, gute Tourenplanung und brauchbare Karten will, bekommt viel Gegenwert. Wer dagegen vor allem eine klassische Straßennavigation für tägliche Autofahrten erwartet, sollte die Erwartungen sauber trennen.

Entscheidend ist deshalb weniger die Frage, ob die App „alles kann“, sondern ob sie für deinen Einsatz gut genug passt. Genau dort liegt der eigentliche Maßstab. Für viele Freizeitnutzer ist die Antwort klar ja, für Spezialfälle eher eingeschränkt.

Wer einmal eine vernünftige Tour vorbereitet hat, erkennt auch den größten Vorteil schnell: weniger Unsicherheit unterwegs. Das gilt besonders dann, wenn Karten geladen, Aktivität richtig eingestellt und Höhenmeter vorab geprüft wurden. Die App wird dadurch nicht magisch perfekt, aber deutlich verlässlicher im Alltag.

Feinschliff für verlässliche Navigation unterwegs

Damit eine Routenführung im Alltag sauber funktioniert, zählt mehr als nur die gewählte Strecke. In der App lohnt es sich, vor dem Start den Kartenausschnitt zu prüfen, den geplanten Ablauf einmal durchzugehen und die Art der Route an das eigene Vorhaben anzupassen. Für Spaziergänge, Radtouren oder Wanderungen unterscheiden sich Tempo, Untergrund und Abzweigungen teils deutlich. Genau deshalb wirkt eine Tour nur dann stimmig, wenn der Plan zur Nutzung passt.

Praktisch ist es, vor einer längeren Tour die Ansageart und die bevorzugte Kartenansicht zu kontrollieren. So lässt sich besser einschätzen, ob die Route an wichtigen Punkten sauber durchgeht oder ob ein Abschnitt noch angepasst werden sollte. Besonders hilfreich ist das an Kreuzungen, in unübersichtlichen Waldstücken oder in Städten mit vielen Abbiegungen.

  • Tour vor dem Start vollständig laden und auf Abschnittswechsel achten.
  • Sprachansagen nur dann aktiv halten, wenn sie zum eigenen Fahr- oder Gehtempo passen.
  • Bei Unsicherheit einzelne Wegpunkte setzen, um die Linie sauber zu führen.
  • Vor allem in Gebieten mit schlechtem Empfang den Offline-Zugriff prüfen.

Routen an persönliche Gewohnheiten anpassen

Viele nutzen die App nicht nur für spontane Ausflüge, sondern auch für wiederkehrende Strecken. Dann zeigt sich, wie gut sich Favoriten, gespeicherte Touren und eigene Vorlieben zusammenbringen lassen. Wer oft ähnliche Wege fährt oder geht, spart Zeit, wenn bewährte Strecken sofort abrufbar sind und nicht jedes Mal neu zusammengestellt werden müssen.

Auch die Wahl zwischen direkter Navigation und sorgfältig ausgearbeiteter Tour ist wichtig. Eine kurze Alltagsstrecke verlangt meist wenig Vorbereitung, während längere Ausflüge mit mehreren Etappen eine sauber geplante Struktur brauchen. Die Stärke liegt darin, dass sich beides nebeneinander nutzen lässt, ohne den Überblick zu verlieren.

So geht das Vorgehen für wiederkehrende Strecken

  1. Die gewünschte Tour oder Strecke in den gespeicherten Inhalten ablegen.
  2. Regelmäßig genutzte Ziele mit aussagekräftigen Namen versehen.
  3. Bei Bedarf Zwischenstopps eintragen, damit die Abfolge klar bleibt.
  4. Vor dem Start prüfen, ob die aktuelle Verkehrs- oder Wegesituation noch passt.

Wer solche Abläufe einmal eingerichtet hat, profitiert im Alltag von deutlich weniger Nacharbeit. Die App dient dann nicht nur als Kartenansicht, sondern als Werkzeug für wiederkehrende Entscheidungen.

Kartenansicht, Datenverbrauch und Offline-Nutzung

Im mobilen Einsatz spielt nicht allein die Optik der Karte eine Rolle. Wichtig ist auch, wie schnell Inhalte geladen werden und ob unterwegs genügend Informationen verfügbar bleiben. Gerade auf längeren Touren oder in Regionen mit schwächerer Verbindung ist es sinnvoll, Karten und geplante Strecken vorab zu sichern. So bleibt die Orientierung auch dann erhalten, wenn das Netz nur eingeschränkt erreichbar ist.

Die Offline-Nutzung sollte vor jeder längeren Unternehmung kurz geprüft werden. Dazu gehört, ob die betroffenen Regionen vollständig gespeichert sind und ob sich die Karte nach Änderungen noch öffnen lässt. Wer zusätzlich auf den Datenverbrauch achtet, verhindert unnötige Ladevorgänge und hält die Navigation stabiler.

  • Kartenabschnitte vorab speichern, bevor die Verbindung unzuverlässig wird.
  • Touren auf vollständige Offline-Verfügbarkeit kontrollieren.
  • Geräteeinstellungen für Standortzugriff und Hintergrundaktualisierung prüfen.
  • Bei langen Ausflügen das Display nicht dauerhaft auf maximaler Helligkeit lassen.

Wert der Zusatzfunktionen richtig einschätzen

Ob sich eine Bezahlversion lohnt, hängt stark davon ab, wie intensiv die App genutzt wird. Wer nur gelegentlich eine Route plant, braucht meist weniger Zusatzfunktionen als jemand, der regelmäßig neue Strecken entwirft, mehrere Kartenbereiche sichert oder längere Touren dokumentiert. Der Nutzen steigt mit der Zahl der Ausflüge und mit dem Wunsch nach mehr Komfort bei Planung und Orientierung.

Entscheidend ist, welche Funktionen im Alltag wirklich genutzt werden. Eine große Funktionsliste klingt zunächst attraktiv, bringt aber nur dann einen Vorteil, wenn sie die eigenen Abläufe vereinfacht. Sinnvoll ist daher, die wichtigsten Einsatzbereiche zu vergleichen: spontane Navigation, detaillierte Planung, Kartenmaterial ohne Netz und die Verwaltung mehrerer Touren.

Worauf man bei der Auswahl achten sollte

  • Wie oft im Monat neue Strecken geplant werden.
  • Ob Offline-Karten regelmäßig gebraucht werden.
  • Ob mehrere Geräte im Einsatz sind.
  • Ob ausführliche Tourenvorschläge oder eher einfache Wege gebraucht werden.
  • Ob die App eher für Freizeit oder für häufige Nutzung gedacht ist.

Wer diese Punkte vorab durchgeht, kommt deutlich leichter zu einer passenden Entscheidung. Damit wird aus einem allgemeinen Angebot ein Werkzeug, das sich an den eigenen Ablauf anpasst und nicht umgekehrt.

Häufige Fragen

Wie hilfreich ist die Navigation von Komoot im Alltag?

Die Navigation unterstützt bei Touren zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Gravelbike zuverlässig, solange die Route sauber geplant wurde und die Karten für das jeweilige Gebiet verfügbar sind. Abbiegehinweise, Höhenmeter und Wegarten werden gut eingeblendet, sodass sich auch längere Strecken übersichtlich fahren oder gehen lassen.

Wie plant man eine Tour in der App am sinnvollsten?

Am einfachsten beginnt man mit Start, Ziel und gewünschter Aktivität. Danach prüft man den vorgeschlagenen Ablauf, passt Wegpunkte an und kontrolliert die Kartenansicht, damit Untergründe, Höhenprofil und Umwege zur eigenen Tour passen.

Wofür sind die Karten in Komoot besonders nützlich?

Die Karten helfen vor allem bei der Orientierung auf unbekannten Wegen und bei der Einschätzung von Beschaffenheit und Steigung. Wer Touren außerhalb vertrauter Strecken plant, erkennt damit schneller, ob ein Weg eher entspannt, technisch oder konditionell anspruchsvoller ist.

Welche Kosten können bei der Nutzung anfallen?

Es gibt einen kostenlosen Einstieg mit eingeschränkten Funktionen sowie kostenpflichtige Varianten für zusätzliche Karten und Regionen. Für regelmäßige Touren lohnt sich daher ein Blick darauf, welche Gebiete wirklich gebraucht werden und ob ein Paket oder ein Gesamtzugang besser passt.

Wie richtet man die App vor einer Tour ein?

Zuerst sollte man das gewünschte Kartenmaterial herunterladen, damit unterwegs auch ohne stabile Verbindung navigiert werden kann. Anschließend lohnt sich ein Blick auf Sprache, Einheiten, Aktivitätsprofil und Benachrichtigungen, damit die Anzeige während der Fahrt übersichtlich bleibt.

Was tun, wenn eine Route nicht passend vorgeschlagen wird?

Dann hilft es, einzelne Wegpunkte zu setzen und die Route manuell nachzuarbeiten. Außerdem sollte man prüfen, ob das richtige Aktivitätsprofil gewählt wurde, da sich Vorschläge für Wandern, Radfahren und Mountainbike deutlich unterscheiden können.

Kann man Komoot auch ohne ständige Internetverbindung nutzen?

Ja, mit heruntergeladenen Karten und gespeicherten Touren bleibt die Orientierung auch offline möglich. Vor dem Start sollte man aber kontrollieren, ob alle nötigen Gebiete und die aktuelle Route vollständig auf dem Gerät liegen.

Wie findet man die wichtigsten Einstellungen in der App?

Die zentralen Optionen liegen meist im Profilbereich, in den Karteneinstellungen und in der Touransicht. Dort lassen sich Kartenpakete, Sprache, Navigation, Einheiten und Speicherfunktionen anpassen, ohne lange suchen zu müssen.

Ist Komoot eher für Freizeit oder auch für längere Touren geeignet?

Beides ist möglich, weil sich kurze Ausflüge ebenso gut planen lassen wie längere Etappen mit mehreren Zwischenzielen. Besonders hilfreich ist die App, wenn eine Tour vorab sauber vorbereitet werden soll und unterwegs wenig Ablenkung gewünscht ist.

Worauf sollte man bei der Bewertung der App am meisten achten?

Entscheidend sind die Qualität der Routenvorschläge, die Übersicht der Karten, die Offline-Nutzung und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer diese Punkte vor dem Kauf prüft, kann besser einschätzen, ob die App zum eigenen Einsatz passt.

Fazit

Die App überzeugt vor allem dann, wenn Navigation, Planung und Karten in einem Werkzeug zusammenlaufen sollen. Wer die Einstellungen sauber wählt und die Tour vorab prüft, bekommt ein gut nutzbares System für Alltag, Ausflug und längere Strecken. Bei den Kosten lohnt sich ein genauer Blick auf den eigenen Bedarf, damit das gewählte Modell wirklich passt.

Checkliste
  • Aktivität festlegen, damit die Routenvorschläge zum Einsatz passen.
  • Gewünschte Region oder Karte herunterladen, wenn unterwegs kein Netz sicher ist.
  • Sprachansagen und Benachrichtigungen prüfen, damit Hinweise nicht zu spät kommen.
  • Die geplante Strecke einmal vorab ansehen, besonders bei Abzweigungen und Höhenmetern.
  • Energiesparen und Standortzugriff kontrollieren, weil GPS sonst unnötig schwächeln kann.

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